Grubenwasseranstieg
kann durch den Quelldruck
zu Hebungen an der Tagesoberfläche
führen. Ein weiteres
Risiko bildet die potentielle
Auswaschung von Schadstoffen
bzw. die Zersetzung von Lockermassenfüllsäulen
in Alten Schächten,
die die Standsicherheit
der Tagesoberfläche beeinträchtigen.
In einer Bodenbewegungsanalyse werten
wir alle gemessenen Bodenbewegungen
in Relation zum Gebirgsaufbau
aus. Wir erstellen eine Klassifizierung
besonderer Schutzgüter,
beispielsweise von historischen
Gebäuden oder Denkmälern,
die sich im Einwirkungsbereich
des
Grubenwasseranstiegs befinden.
Diese Kategorisierung
erfolgt in Abhängigkeit
von der Lage der Schutzgüter
unter Berücksichtigung der bergbaulichen Aktivitäten,
der Geologie und der bereits eingetretenen
Bodenbewegungen.
Wir entwickeln ein Präventivkonzept,
das das maximale Anstiegsniveau
in Abhängigkeit vom Gefährdungspotential
an der Tagesoberfläche
berücksichtigt. Unsere
Konzeption bautechnischer Lösungen
kalkuliert alle zu erwartenden
zukünftigen Bodenbewegungserscheinungen
mit ein.
Bei der Erarbeitung von Sicherungsvorschlägen
erhalten Sie ein Konzept, das
Ihre individuellen Gegebenheiten
berücksichtigt und auf
den konkreten Einzelfall zugeschnitten
ist, egal ob Sie ein Neubauvorhaben
realisieren oder Ihre bereits
bestehende Bebauung sichern
wollen.
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